Reformkleid
Reformkleid:Die gesundheitliche Gefährdung durch das Tragen des Korsetts war allseits unbestritten. Ärzte, Frauenrechtlerinnen, aber auch Künstler, wie z.B. Gustav Klimt, Josef Hoffmann und Kolo Moser versuchten, die Frauenkörper von ihren künstlichen Formen zu befreien und die Frauenkleidung zu reformieren. Das sogenannte Reformkleid, 1898 erstmals propagiert, konnte sich zunächst aber nicht durchsetzen (http://www.museumonline.at/1996/schulen/krotten/mode.htm). Das Reformkleid ist ein von den Schultern lose herabhängendes Kleid, mit bequem weiten Ärmeln, das ohne Korsett getragen wurde. Es wurde 1898 propagiert und von gesundheitsbewussten Frauen bis ca. 1910 getragen. Der Vorläufer des Reformkleides war das Teekleid, ein bequemes aber elegantes Hauskleid. Während in Deutschland das Reformkleid streng sachlich war (weshalb es wahrscheinlich auch kein großer Erfolg war ), wurde in Österreich das "Wiener Künstlerkleid" mit von Künstlern vorgeschlagenen Ornamenten und Schnitten eingeführt. Erstes Aufsehen erregte das lose fallende Hängekleid 1901 in Wien auf einem Ball in der Kunstgewerbeschule. Die Schülerinnen zogen nicht in einer steifen Polonaise ein, sondern tanzten in "schneeigen Flattergewändern" aus verschiedenen Türen auf die Bühne (http://www.museumonline.at/1996/schulen/krotten/reform.htm).
News
5. Juli 2007„Literatur”
Unter dem Menüpunkt literatur haben wir....
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6. Juni 2007
„Unter Korsetthersteller ....”
....haben wir die ersten beiden Hersteller
mit Infos und Korsettfotos gelistet.
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