Frauen im Korsett
Frauen im Korsett. Die Frau in der Gesellschaft von Agnes-Marie GrisebachErschienen: 12.1997
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Aus der Reihe: «Die Frau in der Gesellschaft»
ISBN-10: 3-596-13450-1
ISBN-13: 9783596134502
Einband: kartoniert
Erschienen bei: Fischer Taschenbuch Verlag
Seitenzahl: 288
Gewicht: 247 g
Sprache(n): Deutsch
Kurzbeschreibung:
In dieser Biographie zweier Bürgertöchter entwirft die Autorin ein Bildvom Frauenschicksal im 19. Jahrhundert. Einfühlsam erzählt sie die Geschichteeiner tiefen Freundschaft und schildert dabei mit Detailkenntnis das ganzalltägliche Leben dieser Zeit. Louise Grisebach, die Urgroßtante der Autorin,und Amalie Hassenpflug, Schwester des kurfürstlichen Ministers Ludwig Hassenpflug,waren sehr begabte Frauen. Doch sie lebten in einer Gesellschaft, die ihnenden Zugang zu Bildung und geistige, geschweige denn sexuelle Freiheit verweigerte.Es ist nicht verwunderlich, daß solcherart erzogene Frauen sich ob ihrerverbotenen Gefühle mit Selbstvorwürfen quälten. So belegen der umfangreicheBriefwechsel der beiden Freundinnen aus den Jahren 1846/47 und die Tagebücherund Manuskripte, die Agnes-Marie Grisebach ausgewertet hat, vor allem dasLeiden der jungen Frauen an dem Korsett aus Zwängen und Tabus, die ihnendie bürgerliche Erziehung auferlegte. Die ausführlichen Zitate dokumentierenjedoch auch geheime Wünsche und Sehnsüchte, Hoffnungen und gedanklicheRebellion.
In dieser Biographie zweier Bürgertöchter entwirft die Autorin ein Bildvom Frauenschicksal im 19. Jahrhundert. Einfühlsam erzählt sie die Geschichteeiner tiefen Freundschaft und schildert dabei mit Detailkenntnis das ganzalltägliche Leben dieser Zeit. Louise Grisebach, die Urgroßtante der Autorin,und Amalie Hassenpflug, Schwester des kurfürstlichen Ministers Ludwig Hassenpflug,waren sehr begabte Frauen. Doch sie lebten in einer Gesellschaft, die ihnenden Zugang zu Bildung und geistige, geschweige denn sexuelle Freiheit verweigerte.Es ist nicht verwunderlich, daß solcherart erzogene Frauen sich ob ihrerverbotenen Gefühle mit Selbstvorwürfen quälten. So belegen der umfangreicheBriefwechsel der beiden Freundinnen aus den Jahren 1846/47 und die Tagebücherund Manuskripte, die Agnes-Marie Grisebach ausgewertet hat, vor allem dasLeiden der jungen Frauen an dem Korsett aus Zwängen und Tabus, die ihnendie bürgerliche Erziehung auferlegte. Die ausführlichen Zitate dokumentierenjedoch auch geheime Wünsche und Sehnsüchte, Hoffnungen und gedanklicheRebellion.
